Freitag, 22. Januar 2016

Bucketlist 2016

Yeah! Das große Fressen von Weihnachten bis Silvester ist endlich vorbei.
Zeit für neue Vorsätze!
Wobei, nein. Vorsätze finde ich doof. Die sind doch eh da, um sie spätestens am 2. Januar wieder zum Teufel zu jagen.
Listen hingegen sind super. Ich bin ein Freund von Listen. In allen möglichen Varianten. Aus diesem Grund habe ich das erste Mal für mich eine Bucket-Liste für das kommende Jahr erstellt.

Wenn alles gut läuft, kann ich hoffentlich am Ende des Jahres ein paar Punkte abhaken.

In allererster Linie bin ich aber auch einfach nur froh, dass das Katastrophenjahr 2015 endlich vorbei ist! Früher habe ich immer nur teilnahmslos mit den Schultern gezuckt, wenn mir jemand erzählt hat, dass es manche Jahre gibt, in denen einfach nichts gut läuft. Im letzten Jahre habe ich genau das zum ersten Mal selbst erfahren und kann sagen: Bitte, nie wieder! 2015 sind wir von einer schlechten Nachricht in die nächste geschlittert.

Damit Ihr wisst, wovon ich rede, hier ein kleiner Einblick in mein 2015: Drei Wasser- und Schimmelschäden (einer davon mit akuter Gesundheitsgefahr), fast zwei Monate in einer Ferienwohnung gewohnt, währenddessen im Eiltempo das eigene Haus umgebaut, überstürzt umgezogen, OP und Krankenhausaufenthalt von Herrn S., Auto gekauft und keine vier Wochen später ist jemand reingefahren, Auto war locker 7-10 Mal in der Werkstatt (wegen diverser Dinge), eine Anzeige bei Polizei gestellt wegen Fahrerflucht, unerwarteter Klinikaufenthalt meiner Mutter, Heizung wurde stillgelegt wegen Lebensgefahr, mehrfach Urlaub storniert, schlechter Gesundheitszustand meinerseits, ... Und so weiter. Die Liste ist noch nicht komplett, aber die ganzen Kleinigkeiten möchte ich auch nicht erwähnen.


Daher freue ich mich auf 2016! Es wird alles besser werden! :-) Und um dem Glück ein wenig nachzuhelfen, hier meine Bucket-List:


  • Heiraten! :-)
  • In die ersten, kurzen Flitterwochen fahren
  • In die zweiten, längeren Flitterwochen fahren
  • Im Urlaub auch mal einen Tag faul herumliegen, ein Buch lesen und Musik hören
  • Regelm. Abends für den nächsten Tag Frühstück und Mittagessen vorbereiten
  • Öfter mit Freunden etwas unternehmen
  • Mehr bewegen (Stressabbau!)
  • Abends nach Feierabend regelmäßig mit Herrn S. noch eine Runde „um den Block“ gehen
  • Kreativer sein (z. B. Brushlettering üben)
  • Mehr Lebensmittel auf Vorrat einwecken
  • Barfuß durch den Sand laufen
  • Das Meer sehen
  • Mehr fotografieren
  • Den Garten endlich umgestalten
  • Bewusster einkaufen
  • Ein bis zwei Mal pro Woche früher (vor 17 Uhr) Feierabend machen
  • Meine Steuer vor Mai fertigbekommen
  • Mehr bloggen (und mich besser auf saisonale Themen vorbereiten)
  • Mind. einmal pro Monat ein Date mit Herrn S. (Kino, Essen gehen, Ausflüge)
  • Das Blogdesign und evtl. sogar einen neuen Namen überdenken
  • Nachts auf der Terrasse oder im Garten liegen und den Sternenhimmel beobachten
  • Schick ins Theater gehen
  • Ein klassisches Konzert besuchen
  • Einen Sushi-Kurs machen
  • Einen freien Tag im Bett verbringen und den ganzen Tag in die Bettdecke einkuscheln
  • Öfter grillen
  • Gemüse anpflanzen
  • Die eigene Heimat besser kennen lernen (Z. B. durch eine Stadtführung oder bewusst Touristenziele ansteuern)
  • Kleiderschrank und Abstellkammer/Waschküche ausmisten und unnötigen Kram wegwerfen, verschenken, verkaufen oder spenden
  • Ein Möbelstück restaurieren
  • Mehr Zeit auf der Terrasse und im Garten verbringen
  • Neue Rezepte ausprobieren
  • Öfter den Mund aufmachen und nicht alles kommentarlos hinnehmen
  • Auf der Arbeit auch mal schicker anziehen
  • Eine Challenge (welche auch immer) bis zum Ende durchhalten

Wie sieht es bei Euch aus? Habt ihr Vorsätze gefasst und haltet diese auch (noch) durch?
Habt ihr eine Bucket-List und was steht darauf? Was wollt Ihr dieses Jahr unbedingt machen? Auf was könnt Ihr verzichten?

Habt es gut!
Katrin
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Dienstag, 6. Oktober 2015

Peanutbutter-Chocolat-Cookies

Peanutbutter-Chocolat-Cookies, SchneewittchensApfel, CookiesDie nettesten Zufälle schreibt das Leben.
So kam es, dass ich eines Abends mit zwei Freunden, die ich schon viele, viele Jahre nicht mehr gesehen hatte, lecker essen war. 
Wenn man sich so lange nicht mehr gesehen hat, gibt es natürlich viel zu erzählen. 
So kam es, dass ich von meinem Blog erzählte. Und so kam es, dass einer der beiden Freunde mir von einer kleinen feinen Bio-Backzutaten-Manufaktur erzählte.
Wie es der Zufall wollte, kommt genannte Manufaktur sogar aus der Gegend. Aus dem Herzen Rheinhessens. 
Natürlich sorgte ein weiterer Zufall dafür, dass besagter Freund natürlich beste Connections zur Manufaktur hatte und so klingelte wenige Tage später der Postbote mit einem riesen Testpaket der BioThek GmbH. (*Werbung)
In dem Paket war von jedem (!) Produkt der BioThek eine Probe. Ich war begeistert. 

Die BioThek kann auf eine mittlerweile 80-jährige Erfahrung zurückblicken. 
Angefangen hat alles mit der Produktion von Reinweinstein Backpulver.
Mittlerweile finden sich alle gängigen Backzutaten im Sortiment. 
Alle Produkte sind auf eine natürliche, bekömmliche Ernährung abgestimmt und dabei so naturbelassen wie nur möglich. Es werden, sofern möglich, bei allen Produkten Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau eingesetzt. Eine umweltverträgliche Verarbeitung ohne Verwendung von Hilfsmitteln ist hierbei selbstverständlich.

Peanutbutter-Chocolat-Cookies, SchneewittchensApfel, Cookies

Als erstes Rezept habe ich mir jedoch meine "ich bekomm's einfach nicht gebacken"-Disziplin ausgesucht.
Cookies.
Ich kann einfach keine Cookies backen. Echt jetzt. Bisher ist jeder, aber auch wirklich jeder Versuch gescheitert. Meine Ehre war aber schwer angekratzt. Es konnte doch nicht sein, dass ich an einfachen Cookies scheitere.
Also schnappte ich mir mein Paket der BioThek und schon ging's los.

Zutaten:
100 g weiche Butter
100 g Erdnussbutter
100 g Zucker
1 TL Honig
1 Prise Salz
1 gestr. TL Vanillezucker
100 g Mehl
1/2 TL Natron
1/2 TL Reinweinstein-Backpulver
50 g Schokotropfen
1 Ei

Peanutbutter-Chocolat-Cookies, SchneewittchensApfel, CookiesPeanutbutter-Chocolat-Cookies, SchneewittchensApfel, Cookies

Zubereitung:
Ofen auf 180 Grad vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
Alle Zutaten bis auf Mehl, Backpulver, Natron und Schokolade in eine Schüssel geben und mit einem Rührgerät cremig aufschlagen.
Mehl mit den Triebmitteln mischen und zusammen mit der Schokolade in die Schüssel zur Creme geben und ebenfalls verrühren.

Vom Teig mit einem Esslöffel 12-18 Portionen abstechen und großzügig auf den zwei vorbereiteten Blechen verteilen. 

Ca. 10 Minuten backen. Bitte aber unbedingt auch schon mal nach 7 Minuten in den Ofen sehen. Sobald der Rand braun wird, die Kekse sofort rausholen! 
Danach auf dem Blech ruhen lassen. Auf einem Rost vollständig auskühlen lassen. 
Gut verschlossen könnt ihr die Kekse bis zu zwei Wochen aufbewahren.

Und, ist euch was aufgefallen? Ich kann's doch! Cookies backen! Woohooo! :-)

Liebe Grüße
Katrin

Peanutbutter-Chocolat-Cookies, SchneewittchensApfel, Cookies

*die Produkte der BioThek GmbH wurden mir unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
Dieser Blogpost war keine Bedingung als Gegenleistung. Allerdings schreibe ich ihn sehr gerne, da ich von den Produkten bisher wirklich überzeugt bin und Manufakturen aus der Heimat gerne unterstütze.
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Pinwheel

Ihr Lieben! 
So langsam aber sicher habe ich ein schlechtes Gewissen euch gegenüber. 
Da gucke ich doch eben auf meinen Blog und stelle fest, dass ich das letzte Mal im Juni (!) gebloggt habe. 
Ernsthaft. Juni. Vor einem Vierteljahr.
Ich bin gerade etwas fassungslos. 

Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass das Jahr 2015 mal wieder zugeschlagen hat. Es ist einfach nicht mein/unser Jahr. Wir fallen von einer Katastrophe in die nächste. Und jedes Mal, wenn man denkt, dass das Gröbste jetzt überstanden ist, haut einem das Leben von hinten volle Latte einen Stock zwischen die Beine und man fliegt wunderbar auf die Schnauze. 
Die große Hoffnung liegt darin, dass das Jahr bald vorüber ist. Es ist jetzt zwar auch noch genug Zeit für weitere Katastrophen, aber wir hoffen jetzt einfach mal das Beste.

Pinwheel, Schneewittchens-Apfel, Hefeteig

Und um nicht zu viel Zeit zu verlieren, habe ich heute das wunderbare Rezept für ein sogenanntes Pinwheel für euch! 
Ein Traum aus Hefe, Schokolade, Pistazien und Erdbeeren. Feine Sache. 

Pinwheel, Schneewittchens-Apfel, HefeteigPinwheel, Schneewittchens-Apfel, Hefeteig

Zutaten:
Für den Teig:
1/2 Würfel frische Hefe
170 ml handwarme Milch
3 EL (Rohrohr-)Zucker
400g Mehl
1 Ei 
1 Eiweiß
50 g Butter (zimmerwarm)
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz

Außerdem:
Nutella
Erdbeeren (eine handvoll - gewürfelt)
Pistazien
Knuspermüsli

Pinwheel, Schneewittchens-Apfel, Hefeteig

Zubereitung:
Die Hefe mit dem Zucker und anschließend in der Milch auflösen. Alle übrigen Zutaten für den Teig hinzufügen und einige Minuten zu einem glatten Teig verkneten.
Wenn der Teig zu klebrig ist, einfach noch 1-2 EL Mehl hinzufügen.
Den Teig abdecken und an einem warmen Ort etwa 40-60 Minuten ruhen lassen.

Den Teig zu einem Rechteck ausrollen und mit Nutella bestreichen.
Anschließend die Erdbeeren, das Müsli und die Pistazien auf dem Nutella verteilen.
Den Teig in etwa 6-8 cm hohe Längsstreifen schneiden. Den ersten Streifen zu einer Schnecke aufrollen und in die Mitte einer Spring- oder Tarteform setzen. Die anderen Streifen nun locker drumherum setzen, sodass eine große Schnecke entsteht. 
ACHTUNG: Zumindest bei mir gab es eine riesen Schweinerei (aber hey, wer liebt es nicht, sich nach getaner Arbeit, die Nutella-Finger abzulecken? ;-) )

Die Schnecke nochmals 20 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen vorheizen (160 Grad Umluft). Nach den 20 Minuten die Schnecke in den Ofen schieben und für 20-30 Minuten backen (sollte der Teig zu dunkel werden, mit etwas Alufolie abdecken)

Pinwheel, Schneewittchens-Apfel, HefeteigPinwheel, Schneewittchens-Apfel, Hefeteig

Und dann: Wie einen Kuchen in Stücke schneiden und genießen. Auch warm noch ein Traum! 

Tipp: Das Pinwheel könnt ihr nach Belieben füllen. 
Wie wäre es jetzt im Herbst zum Beispiel mit Äpfeln, Schoki, Zimt und Streuseln?
Oder Herzhaft mit Pesto, Zwiebeln und Käse?
Oder Mozzarella, Tomaten und Schinken?
Oder mit allem, was ihr auch auf eine Pizza packen würdet?
Oder...
Ihr seht: Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probiert es aus! :-)

Habt noch einen schönen Abend!

Liebe Grüße
Katrin
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Freitag, 26. Juni 2015

Erdbeer-Mascarpone-Brownie

Freitagmittag. 12 Uhr. Frau N macht Feierabend. 
Immer. (Dekadentes Leben. Ich weiß.)
Meist erledige ich dann den Hausputz. 
Heute allerdings muss ich meine Gewohnheit leider ändern. Und das passt mir irgendwie garnicht in den Kram (Gewohnheitstier und so).
Da heute und morgen die Handwerker das Treppenhaus verputzen, wäre es total unsinnig jetzt den Hausputz zu erledigen.
Meine zweite Lieblingsbeschäftigung am Freitagmittag, nämlich ein Mittagsschläfchen halten, fällt ebenso flach (irgendwie doof, wenn ich auf der Couch poofe, während die Handwerker um mich herumturnen).
Also bin ich quasi zum Rumsitzen verdonnert. Eigentlich wollte ich die Steuererklärung endlich erledigen (ich brauche das Geld!), aber ganz ehrlich: Steuererklärung bei 29°C Außentemperatur? Äh... nein.
Da ich eh schon den Stichtag (31.05.) verpasst habe, kommt's auf zwei Tage auch nicht mehr an (für Sonntag ist sie fest in den Terminkalender eingeplant. Ehrlich. *hüstel*)

Und da fiel mir doch ein, dass auf meiner Kamera noch ein paar wunderbare Bilder schlummern und ich euch das passende Rezept auf keinen Fall vorenthalten darf.

Für den Geburtstag einer sehr guten Freundin sollte ich einen Kuchen backen.
Klar, Kuchen kann ich. Und da gerade Erdbeerzeit und sie ein Schokoholic ist, war für mich quasi klar, was ich backen wollte.

Das Originalrezept (hier) stammt von Törtchenzeit.
Ich habe an dem Rezept auch bis auf die Menge an Mascarpone und Quark nichts verändert (ganz untypisch für mich). 


Zutaten:
für den Brownie:
120g Mehl
250g Zucker
85g Backkakao
225g Butter, geschmolzen
1 msp Salz
4 Eier

für die Mascarponecreme:
250g Mascarpone
250g Quark (20% Fett)
1 Vanilleschote
3 EL Zucker

und sonst so:
250g Erdbeeren
etwas Minze
evtl. etwas Schokolade

Zubereitung:
Ofen auf 160° Umluft vorheizen.

Die trockenen Zutaten für den Brownie gründlich mischen. 
Die geschmolzene Butter hinzugeben und mit einem Mixer oder der Küchenmaschine mischen. Die Eier nach und nach zufügen und einige Minuten rühren.
Eine Backform (ich hatte einen Springform mit 26cm Durchmesser) fetten oder mit Backpapier auslegen und den Teig in die Form geben. Alles für ca. 12 Minuten in den Ofen.
Bei der Stäbchenprobe darf gerne etwas Teig am Zahnstocher kleben bleiben, sollte aber nicht flüssig sein.

Sobald der Brownie abgekühlt ist, könnt ihr die Mascarpone-Creme vorbereiten.

Vanilleschote mit einem Messer der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. 
Das Mark zusammen mit den restlichen Zutaten für die Creme gründlich mischen und auf den Brownie streichen.

Erdbeeren waschen, leicht trocken tupfen und entkelchen.
Erdbeeren halbieren oder vierteln (je nach Größe) und auf der Creme verteilen.
Zum Schluss Minze hacken und auf den Erdbeeren verteilen.

Ich habe am Ende noch mit einer Reibe etwas Schokolade über die Erdbeeren gegeben.


Die Mischung von Schokolade und Erdbeeren geht ja grundsätzlich immer. Zusammen mit der Mascarpone wird das Ganze zwar zum Kalorienbömbchen, aber manchmal muss man sich eben was gönnen können. Außerdem wird die Freundin ja auch nur ein Mal 30. :-)

Und jetzt guck ich noch etwas den Handwerkern zu (warum sehen die eigentlich nie so aus wie in der Coke-Light-Werbung?).

Habt ein tolles Wochenende!

Katrin
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Mittwoch, 27. Mai 2015

Eclairs und Windbeutel

Eclairs Windbeutel BrandteigWir alle kennen Karens Backwahn (wer sie nicht kennt, sollte das sofort nachholen!).
Karen hatte schon vorletztes Jahr die Aktion eines "Wanderbuches" gestartet. 
Als sie letztes Jahr erneut dazu aufrief, musste ich mich sofort bewerben. Ich fand diese Idee einfach toll.
Der GU-Verlag hat dieses Jahr das Buch "Lust auf Backen von Hannes Weber" zur Verfügung gestellt. Es haben sich verschiedene Bloggerinnen gefunden, die an der Aktion teilnehmen. Das Buch wird von Blogger zu Blogger weiterversandt. Jeder Blogger muss während seinem Zeitraum ein Rezept aus dem Buch nachbacken. Dabei kann er gute und schlechte Erfahrungen mit dem Rezept direkt ins Buch schreiben. 
Da ich die vorletzte Teilnehmerin bin, ist das Buch schon prall gefüllt mit Anmerkungen und kleinen Anekdoten. Zu viel dazu möchte ich nicht verraten. Das überlasse ich Karen, die schon jetzt auf heißen Kohlen sitzt, und sich freut, wenn sie in zwei Wochen das Buch wieder in den Händen halten darf. :-)

Da ich das gleiche Buch sowieso schon zuhause habe, wusste ich ziemlich schnell, was ich daraus ausprobieren wollte und hoffte inständig, es würde mir keine andere Bloggerin zuvorkommen.
Und tatsächlich: an das Rezept hatte ich keiner rangewagt.
Nach meinem ersten Versuch wusste ich auch warum...

Seit bestimmt einem Jahr möchte ich schon Eclairs und Windbeutel backen. Hatte mich aber an Brandteig nie rangetraut. Der erste Versuch war auch ziemlich ernüchternd (ein Bild von der Katastrophe habe ich euch ganz ans Ende des Posts gesetzt...). Ich hatte keine Eclairs gemacht, sondern... hm... Pfannkuchen?!
Sie waren lecker, keine Frage (mit Nutella bestrichen und zwei Bananenscheibchen obendrauf sogar eine ziemliche Sünde!), aber Brandteig sieht nun mal einfach anders aus. Meiner Meinung nach war der Teig einfach viel zu flüssig.


Eclairs Windbeutel Brandteig


Eclairs Windbeutel BrandteigEclairs Windbeutel Brandteig

Nachdem ich mir schon Plan B zurechtgelegt und ein anderes Rezept rausgesucht hatte, fühlte ich mich dennoch in meiner Ehre gekränkt und wollte nicht kampflos aufgeben.
Ich habe also etwas im Internet geforscht und das Rezept abgewandelt. Und siehe da: Eclairs und Windbeutel in schönster Form. Mein Herz ist beim Blick durch die Glasscheibe des Backofens etwa so weit aufgegangen wie der Brandteig. ;-)
Gefüllt mit Schokosahne und Erdbeeren hätte ich mich direkt darin wälzen können...

Ihr braucht:
250ml Wasser
80g Butter (weich, in Stücken)
1 Prise Salz
200g Mehl
1/2 Pk. Backpulver
4 Eier


Eclairs Windbeutel BrandteigEclairs Windbeutel Brandteig

Zubereitung:
Wasser, Butter und Salz aufkochen.
Mehl in die kochende Flüssigkeit geben.. Die Masse mit einem Holzkochlöffel gut verrühren und "abbrennen" (d. h. so lange rühren, bis sich am Topfboden eine weiße Schicht gebildet hat).
Die Masse auf einen Teller, mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 15 Minuten abkühlen lassen.
Ofen auf 200°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Masse in eine Rührschüssel geben und am Besten mit einem Handmixer durchrühren. Währenddessen nach und nach die vier Eier hinzufügen. So lange rühren bis der Teig glänzt und eine cremige Konsistenz hat.
Die Masse in einen Spritzbeutel (ca. 9 mm Sterntülle) füllen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech die Eclairs und Windbeutel nebeneinander spritzen. Dabei mindestens 5 cm Abstand dazwischen lassen, da der Teig noch gut aufgeht.
Auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Minuten backen.

Zwischendrin KEINESFALLS den Backofen öffnen, da der Teig sonst zusammenfällt!!

Tipp (aus dem Buch, den ich allerdings im zweiten Versuch weggelassen hatte):
Wasserdampf macht den Teig luftiger. Deshalb bereits beim Vorheizen des Ofens eine Blechform hineinstellen und nach dem Einschieben des Gebäcks ca. 150 ml Wasser hineingießen.

Nach dem Abkühlen könnt ihr den Brandteig mit einem Scharfen Messer einschneiden und nach Belieben füllen.

Ihr seht, es funktioniert. Mit etwas Ehrgeiz und Geduld klappt alles. :-)
Traut euch also auch an neue Rezepte heran. Manchmal ist es gar nicht so schwer.

Alles Liebe!
Katrin

Eclairs Windbeutel Brandteig


Und hier noch das Bild von den misslungenen Pfannkuchen.... ;-)
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Orange-Ginger-Ale-Wasser

Jetzt, wo wir langsam aber sicher auf den Sommer zugehen, macht sich mal wieder mein alltbekanntes Problem breit: Ich trinke zu wenig.
Auf der Arbeit habe ich damit grundsätzlich kein Problem. Da steht die Teekanne direkt neben mir und mittags meine zwei Flaschen (zugegeben kleine Flaschen) Wasser aus meinem Sodastream.
Und während ich dort den ganzen Tag so sitze, trinke ich mit Leichtigkeit nebenbei meine 2 Liter. Mindestens.

Aber wehe, wenn ich zuhause bin. Da schaffe ich es mit Ach und Krach eine 1,5-Liter-Flasche am Tag zu leeren. Wenn überhaupt.

Um diesem "Trinkmuffel" etwas entgegenzusetzen, habe ich mir für den Sommer angewöhnt, mein Wasser zu pimpen.
Ich bilde mir ein, wenn das Wasser optisch aufgepimpt ist, trinke ich mehr. Das Auge trinkt mit und so...

Nachdem in den letzten Jahren eher Beeriges mit Minze mein Favorit war, hat es mir dieses Jahr eine andere Kombination angetan. Wasser mit Orange, Gurke, Rosmarin und Ginger-Ale.

Man nehme (für eine Karaffe mit etwa 0,75 L - 1 Liter Fassungsvermögen):
eine halbe Orange in Scheiben
vier Gurkenscheiben
einen kleinen Zweig Rosmarin
einen Schuss (bei mir sind es nicht mehr als 100 ml) Ginger Ale
Wasser

Alles zusammen in die Karaffe geben und mit Wasser auffüllen.
Kurz ziehen lassen und dann genießen.


Ich selbst trinke meine Getränke nie eiskalt (außer vielleicht eine Coke (die muss wirklich suuuuuuper kalt sein!)), aber die Variante schmeckt sicher auch aus dem Kühlschrank super.
Weiterhin fülle ich die Karaffe noch mindestens ein weiteres Mal mit Wasser und Ginger-Ale auf, bevor ich die Zutaten einmal komplett austausche. Es schmeckt beim Wiederauffüllen zwar nicht mehr ganz so intensiv, aber da ich ansonsten eher nur der "reine" Wassertrinker bin, macht mir das nichts aus.

Wie sieht es bei euch im Sommer mit dem Trinken aus? 
Wird das Wasser auch gepimpt? Wenn ja, welches sind eure Lieblingskombinationen und was sollte ich unbedingt ausprobieren?

In diesem Sinne: Prost!

Katrin 

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Montag, 25. Mai 2015

Schoko-Nougat-Erdbeer-Tarte

Schoko Nougat Erdbeer Tarte
Soo, da wären wir wieder. 
Manchmal sieht man ein Rezept und will es sofort nachbacken. 
Nachdem ich am Wochenende das neue Finessen-Magazin von Thermomix aus dem Briefkasten gefischt habe und diese Schoko-Nougat-Erdbeer-Tarte gesehen hatte, war es um mich geschehen. Ich wollte sie haben. Jetzt. Sofort. 
Außerdem war ja auch Pfingsten und Mutti hatte Geburtstag und so. 

Ursprünglich ist das Ganze ja ein Thermomix-Rezept, ihr könnt es aber genausogut auch ohne machen.

Zutaten: 
Mürbeteig:
60g gemahlene Mandeln
150g Mehl
100g Butter
50g Zucker
1/4 TL Zitronenschale
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Füllung:
200g Zartbitterschokolade in Stücken
200g Sahne
150g Nougat
mind. 1 Schale Erdbeeren

Schoko Nougat Erdbeer TarteSchoko Nougat Erdbeer Tarte

Zubereitung:
Alle Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und durchkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für eine Stunde in den Kühlschrank.

Ofen auf 180°C/Ober-Unterhitze vorheizen.
Eine Tarte-Form mit Butter fetten (oder Backpapier auslegen). 
Teig in die Form drücken. Dabei einen Rand von ca. 3 cm hochziehen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals leicht einstechen.
Ab damit für 20-25 Minuten in den Backofen. 
Anschl. Teig in der Form für gut eine Stunde abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Erdbeeren schon mal waschen und vorbereiten.

 Schoko Nougat Erdbeer Tarte

Für die Füllung:
Schokolade, Nougat und Sahne in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen.
Creme auf den Teig geben.
Nun habt ihr zwei Möglichkeiten: entweder die Tarte für 2 Stunden in den Kühlschrank und dann die Erdbeeren drauf, oder (wie ich es gemacht habe), die Erdbeeren direkt noch auf die flüssige Creme arrangieren und dann für 2 Stunden in den Kühlschrank.

Tipp: Bitte kleine Stücke schneiden. Die Tarte ist doch ziemlich gehaltvoll... *Futterkoma*

Kommt gut in eine verkürzte Arbeitswoche!

Schoko Nougat Erdbeer Tarte

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